Dienstag, 12. September 2017

12 am 12. september

guten morgen allerseits!


es ist der 12. des monats und mo's haben ferien.
das wetter ist trüb und grau, so macht es keinen spass aufzustehen...

ausserdem ist es auch im haus etwas kühl. die neue heizung ist zwar mittlerweile installiert, wartet aber noch darauf, in betrieb genommen zu werden. das kann dauern... schliesslich haben wir ja 'erst' im letzten dezember mit der konkreten planung der neuen heizung begonnen... grmpf...


also schmeisst herr mo den specksteinofen an. so lässt es sich schön gemütlich frühstücken

bei dem wetter könnten wir doch wieder mal in die stadt fahren
 

und shoppen gehen


wer kennt diese stadt?


zum zmittag gibt's köstliches vom vegibuffet


den kaffee trinken wir zusammen mit herr a., dem älteren sohn. er und seine partnerin sind ja nun schon wieder über einen monat von der langen reise zurück.


aber ich finde es immer noch sooo schön, dass sie wieder da sind, und wir uns auch mal spontan treffen und plaudern können.

frisch gestärkt geht's, wie meistens, wenn wir in der stadt sind, in die buchhandlung


und zum changemaker



wahrscheinlich ahnen mittlerweile schon einige, um welche stadt es sich handelt?


und jetzt ist wohl definitiv alles klar, oder?

das wetter zeigt sich nun wieder von seiner freundlichen seite

aber für uns ist es an der zeit, nach hause zu fahren und


mit den hunden noch eine runde am see spazieren zu gehen.

dann heisst es wieder den ofen einfeuern. der ist gold wert! 
mittlerweile wissen wir, dass unsere heizung am donnerstag in einer woche in betrieb genommen werden soll... aber ich verschone euch jetzt mit den erfahrungen, welche wir gerade mit einer sehr renomierten schweizer holzheizungsfirma machen... nur soviel; unter kundenfreundlichkeit verstehe ich etwas gaaanz anderes!


geniessen wir doch lieber den abend und überlegen, was wir morgen schönes unternehmen könnten...


herzlich,

mo

mit diesen bildern reihe ich mich bei caro ein. sie sammelt wieder alle 12/12er-bilder



 

Samstag, 9. September 2017

augustwanderung bödmerenwald

ich hinke etwas hinterher...
der august ist nun auch schon eine weile vergangenheit. aber bevor ich zu den ferienfotos aus frankreich mit den dazugehörigen wanderungen komme, zeige ich zuerst noch eine kleine, feine wanderung in der innerschweiz.

wir gehen nämlich in den urwald! ja, wirklich! oder zumindest fast...

eine kurze wanderung soll es sein. herr mo muss an diesem sonntag am morgen arbeiten und so können wir erst am späteren vormittag aufbrechen.
aber zuerst wird noch etwas proviant eingekauft, denn heute geht es uns mehr ums picknick als ums wandern.


die geneigte leserin ahnt vielleicht schon, wie das brot heisst?

bödmerenbrot... klar, dass es dieses sein muss! schliesslich wollen wir heute in den bödmerenwald. es gäbe ausserdem auch urwaldschinken, bödmerenkäse, wildheuermöckli usw... vermarkten können sie sich, diese muotathaler...

ganz zuhinterst ins muotathal fahren wir nun. fast bis zum pragelpass.


die strasse ist schmal und kurvig (und an wochenenden nicht durchgehend zu befahren. bei der kantonsgrenze schwyz/glarus ist schluss)

es gäbe hier noch weitere sehr, sehr schöne wanderungen. zum beispiel auf die silberen. dazu fehlt uns heute die zeit. aber die kleine tour durch das urwaldreservat bödmerenwald ist ein würdiger ersatz! sie gibt einen guten einblick in diese urtümliche, wilde landschaft.


wir starten in der nähe vom roggenloch.


am wegrand bestaunen wir uns bisher nicht mit namen bekannte schönheiten. (nach ausgiebigen recherchen bin ich zum schluss gelangt, dass es sich um einen feld-enzian handeln müsste)


der weg verläuft unter steilen wiesen, bizarren felsen


und durch zerklüftete karrenfelder.

schon ziemlich bald


finden wir ein geeignetes plätzchen fürs picknick.

unter genauester beobachtung


bereitet herr mo das zmittag vor.



nach dieser ausgiebigen schlemmerei gönnen wir uns noch einen feinen kaffee


und schätzen uns, einmal mehr, glücklich, in so einem schönen land leben zu dürfen


weiter geht's!


der fichtenwald wird langsam dichter


kein wunder, dass sich in dieser wilden gegend


der wald beinahe ungestört entwickeln konnte. zu unzugänglich ist er, als dass er kommerziell hätte genutzt werden können.


die hohen, schlanken fichten wirken schon fast elegant.


unterwegs haben wir sogar zwei hirsche gesehen. mit der kamera konnte ich dann aber nur noch ihre hufpuren einfangen.


auch vermeindlich totes holz bietet lebensraum für viele verschiedene lebewesen.


schon ziemlich eindrücklich!

zum abschluss der wanderung tun wir das, was man eingentlich zu beginn hätten tun können; wir besuchen den urwaldpavillon mit interessanten informationen, einer kleinen ausstellung


und einem fenster wie ein bild.


herzlich,

mo





Mittwoch, 30. August 2017

12tel blick august 17

diesmal nur kurz und unspektakulär.
die fotos habe ich am sonntagmorgen um kurz vor sieben geknipst. bevor wir am montag in die ferien gefahren sind und in der hoffnung, auf ein schönes morgenrot. letzeres war dann leider nicht der fall und wegen ersterem konnte ich die ganze aktion nicht wiederholen.

das erste bild richtung norden


das zweite richtung süden


nun hoffe ich dass es hier im september wieder zwei imposantere 12tel-blicke gibt und wenn ich dann gut erholt aus den ferien zurück bin, gibt es vermutlich auch wieder etwas mehr text ;-)

bei tabea werden heute wieder alle august-12tel-blicke gesammelt


herzlich,

mo

Mittwoch, 16. August 2017

ein paar gedanken über mich und (volks)musik

astrid sammelt im august auf ihrer linkparty beiträge zum thema musik.

bilder zu diesem thema habe ich leider keine... aber ein paar gedanken habe ich mir dazu gemacht und ein paar videos gefunden.

um es gleich vorweg zu nehmen; ich bin unmusikalisch! kann keine noten lesen und habe eine stimme, die ich noch nicht mal beim reden immer im griff habe. von singen sprechen wir schon gar nicht.
und ich habe einen einfachen musikgeschmack. eine eingängige melodie muss es haben!
wer jetzt trotzdem weiterlesen will, tut dies auf eigene verantwortung!

hätte ich ein paar der gene meiner mutter, einer begnadeten jodlerin bekommen, wäre sicher alles anders gekommen, aber leider hat sich bei mir eher die seite meines vaters durchgesetzt.

wie ihr es bestimmt schon erahnt, bin ich mit ländlermusik aufgewachsen. gefallen hat mir das nie so richtig. wobei ich eigentlich nichts gegen volksmusik habe, im gegenteil! dazu später mehr...
aber das konservative, das traditionelle um der traditionen willen, das volksdümmliche... nein danke!  dafür war ich wohl schon immer zu eigenwillig.

gitarre hätte ich als kind gerne gelernt. aber dafür hatten wir kein geld. meine schwester 'durfte' zither lernen. das hätte ich auch gedurft. die stunden bei der dorfhebamme kosteten glaubs nicht viel. ich wollte aber lieber gitarre...


meine schwester hat es dann auch nicht bis zum dritten mann gebracht.

mein vater nannte alles tschääss, was nicht volkstümlich oder klassisch war. zur klassischen musik fand ich nie einen zugang, aber zum 'tschääss'.
alles habe ich mir reingezogen, querbeet! die hitparade rauf und runter gehört. abba, smokie, bonnie tyler, suzi quatro, pink floyd, supertramp, queen...


heute kugle ich mich manchmal fast vor lachen, wenn ich einen der alten hits höre.
aber einige der damaligen stars gehören für mich auch heute noch zu den grössten. die rolling stones, mark knopfler und seine dire straits zum beispiel, oder der grossartige phil collins. schade, dass der nicht mehr... was seh ich da; der geht ja doch wieder auf tour! kreisch!!! und ich wusste bis heute nichts davon...



in meiner jugend gab es ja auch ein paar der kultigsten tanzfilme; flashdance, grease, dirty dancing, saturday nigth fever... das waren zeiten! die müsste ich mir doch wirklich wieder mal anschauen!



die musik kam ja in meiner kindheit und jugend aus dem radio, von der schallplatte oder aus dem kasettenrecorder. vom walkmann über die cd's zum mp3-player habe ich alles miterlebt. und heute kann ich meine lieblingsmusik sogar streamen. eigentlich unglaublich!
aber es geht trotzdem nichts über ein live-konzert. ein sommer ohne ein, zwei oder mehr konzerte ist für mich nur ein halber sommer. für den winter gilt natürlich dasselbe.
es gibt in der schweiz ja einige kleine, feine festivals jenseits des mainstreams.

wie gesagt, ich verstehe nichts von musik. entweder sie berührt mein herz (und gerne auch meine beine) oder eben nicht. ich will die spielfreude der musikerInnen spüren, ihre liebe zur musik,  offenheit für neues jenseits von grenzen.

was mich nun wieder zur volksmusik zurück bringt.

hubert von goisern und in der schweiz max lässer mit dem überlandorchester, waren die ersten, die mir bewusst machten, dass es eine volksmusik jenseits der mit ernstem blick heruntergespulten huddigäggeler, der steifen trachtentänze und der normierten jodelgesänge gibt.


sondern eine musik, die zu ihren wurzeln steht und doch offen ist für neue und fremde einflüsse. eine musik, die sich auf das verbindende konzentriert. ohne grenzen, ohne ausgrenzung. oder anders gesagt; volksmusik meets tschääss. so mag ich das!

nächstes wochenende werde ich wieder voll auf meine kosten kommen. da findet bereits zum zehnten mal im urner hauptort ein ganz besonderes festival statt: alpentöne (hier habe ich vor zwei jahren bereits berichtet).


drei tage voll mit musik, moderner volksmusik, offener volksmusik, grenzenloser volksmusik.

eröffnet wird es von der grossartig schrägen erika stucky


hach! wie freue ich mich! auf sie und auf viele andere!

danke, liebe astrid für dieses thema! erst dachte ich, dass ich zum thema musik keinen beitrag leisten kann... und nun finde ich fast kein ende mehr...


 und wenn wir grad bei stefan eicher sind;


sein film 'unerhört jenisch' hat mich tief berührt.

 
herzlich,

mo





Samstag, 12. August 2017

12 am 12. august

im nachthemd und im halbschlaf schiebe ich erst mal einen zopf in den ofen


ein blick nach draussen


da geh ich doch nochmals ins warme bett und lese die zeitung!



und überhaupt; das wird heute wohl ein nähkämmerchentag...

der zopf ist fertig! nun gibt's frühstück!


herr mo musste am morgen zur arbeit. er hat heute glaub's auch nicht sooo gesund gefrühstückt...


nein, nein! der schoggihas ist nicht alt! den (und noch ein paar mehr) hat herr a.'s gotti vor zwei wochen extra angefertigen lassen. die langen sind nämlich wohlbehalten von ihrer langen reise zurückgekehrt und wünschten sich, den osterbrunch nachzuholen. hach! schön war's!

so! fertig in erinnerungen geschwelgt! die hunde möchten raus!


ui, da untern hat's nach den ergiebigen niederschlägen aber ganz schön viel wasser!

zum selber kochen fehlt uns heute die lust


oh! das wetter wird ja richtig schön!


dann mal ein wenig in den garten!


nach getaner arbeit, ein wenig anderen beim arbeiten zusehen


ähm...da war doch noch was... von wegen nähkämmerchentag...

aber am abend komme ich dann doch noch dazu,


ein wenig recycling zu betreiben


wird glaub's gut!

aber für heute mache ich jetzt erst mal feierabend!

die anderen 12-12er-bilder schaue ich mir dann morgen bei frau kännchen an. 


herzlich,

mo

Sonntag, 6. August 2017

aus dem nähkämmerchen 9/17

in letzter Zeit war es ziemlich ruhig im nähkämmerchen. bei dem sommerlichen wetter zog es mich eher nach draussen als dort hin. aber zwischendurch war es so warm, dass ich dann doch lieber im haus blieb.
und so sind zwei, schon lange auf meiner to-do-liste stehende, origami-bags entstanden.


ich finde, die schönen baumwoll-leinenstoffe von kokka sind wie gemacht für diese taschen.

und dann gibt es neu auf unserem balkon eine wimpelkette


mir gefällt sie ausnehmend gut!
nur benimmt sie sich leider beim fotografieren ziemlich zickig. nachdem ich an drei tagen zu unterschiedlichen witterungsbedingungen und tageszeiten versucht habe, sie in ihrer ganzen pracht einzufangen, lasse ich es nun bleiben. wer das ganze genauer begutachten möchte, kann gerne mal auf unserem balkon vorbei schauen!


die idee habe ich übrigens bei frau brennnesselein gesehen. sie hat mir so gut gefallen, dass ich sie gleich nachmachen musste. die tollen stoffe gibt es bei karlotta pink.
 
herzlich,

mo


Montag, 31. Juli 2017

juli- ääähhh, juniwanderung unterschächen/äsch

oh, je! auf der ganzen linie versagt...
da habe ich den mund mal wieder etwas arg voll genommen...

jeden freitag eine wanderung oder ein ausgiebiger spaziergang? dreimal dürft ihr raten, wie oft ich diesen vorsatz ungesetzt habe... von den sechs möglichen freitagswanderungen waren es, wenn ich den wildheuerpfad mitreche, genau zwei...

das hauptproblem war, dass ich eigentlich nicht gerne allein wandere. und schon gar nicht allein mit zwei schwererziehbaren terrieristen. es hat eine weile gedauert, bis ich mir zugestand, mir aus der ganzen sache keinen stress zu machen und die freitagswanderung wieder zu streichen. puh! jetzt freue ich mich jeweils wieder auf den freitag!

die zweite freitagswanderung war zwar eher ein spaziergang. aber in ermangelung einer weiteren wanderung im juli und weil sie ein supertolles landschaftliches highlight hat, entscheide ich, dass sie trotzdem als juliwanderung auf dem blog durchgeht... bis ich bei der durchsicht der fotos bemerkte, dass ich den spaziergang am 30. juni unternommen habe...
einen ganzen sommermonat ohne eine einzige wanderung! schwache leistung würde ich da mal sagen! das werde ich beim nächsten mal dann wieder büssen müssen...

für diejenigen, die jetzt immer noch da sind, zeige ich nun aber trotzdem ein paar bilder von meinem ausflug am 30. juni. viele sind es leider nicht. hätte ich gewusst, dass sie als juliwanderung herhalten müssen, hätte ich natürlich noch einiges mehr geknipst.

die kurze, gemütliche wanderung beginnt in unterschächen im schächental. von da führt ein strässchen dem schächenbach entlang.


 vorbei an alten speichern


und schönen grauen hornkühen.

auf der linken seite sieht man oberhalb der steilen bergbauernhöfe die klausenpassstrasse.


auf dem strässchen fahren auch vereinzelt autos. für mich in der regel ein no-go beim wandern.


madame l. fand es aber lustig, einem hinterher zu jagen und dann frech noch ein paar kühe anzubellen, bevor sie umkehrte um zu schauen, wo ihre restliche meute, also der angeleinte mössiö e. und ich, denn bliebe.

nach knapp einer stunde erreichten wir dann auch schon unser ziel äsch


mit dem imposanten stäuber-wasserfall

an sonnigen sommerwochenenden hat es hier für meinen geschmack zu viele leute, aber an diesem freitag war es schon fast einsam dort.


nachdem wir eine ganze weile dem tosend herunterfallenden wasser zugeschaut haben, machten wir uns auf dem gleichen weg zurück auf den heimweg.


sogar die kühe scheinen sich in ihrem sommerdomizil wie in den ferien zu fühlen


noch ein blick zurück


und zum schluss noch einen schärhag. diese zaunform war früher hier weit verbreitet. heute sieht man ihn nur noch selten.

für den august bin ich zuversichtlich, dass ich meinen vorsatz wieder umsetzen und mindestens eine wanderung unternehmen kann.


herzlich,

mo